01.07.26
DCC Translation Editor Case Study: Wie ein Sondermaschinenbauer HMI-Anpassungen auf der Baustelle steuert!

Ein Sondermaschinenbauer realisierte ein größeres Projekt in Mexiko.

Die Anlage bestand aus mehreren TIA-Stationen, die über mehrere Monate in Betrieb genommen wurden. Für jede Station gab es eigene technische Ansprechpartner auf Kundenseite.

Während der Inbetriebnahme zeigte sich ein typisches Muster:

Die Verantwortlichen der einzelnen Bereiche wollten die HMI an ihr gewohntes Wording anpassen.

Fachlich sinnvoll – organisatorisch jedoch eine Herausforderung.

Denn was in dieser Projektphase nicht funktioniert:

❌ laufende Textänderungen direkt an der Maschine
❌ ständige Eingriffe durch die Inbetriebnehmer
❌ neue Softwarestände wegen einzelner Textanpassungen
❌ direkter Zugriff der Kundenmitarbeiter auf die TIA-Projektierung

Jede kleine Textänderung hätte wertvolle Ressourcen der Inbetriebnehmer gebunden – obwohl es ausschließlich um sprachliche Anpassungen ging.

Die Lösung war der DCC Translation Editor.

Der Inbetriebnehmer exportierte die HMI-Texte aus der TIA-Projektierung. Die Kundenmitarbeiter konnten ihre gewünschten Formulierungen anschließend unabhängig von der Entwicklungsumgebung im Translation Editor bearbeiten.

Die Textbearbeitung war damit vollständig von der Softwareentwicklung getrennt.

Nach Abschluss der Bearbeitung wurden die geprüften Dateien wieder in die Projektierung importiert.

Das Ergebnis:

✅ Die Fachbereiche konnten ihr gewünschtes HMI-Wording selbst festlegen.
✅ Kein direkter Eingriff des Kunden in die Software.
✅ Deutlich weniger Zusatzaufwand für die Inbetriebnehmer.
✅ Ein kontrollierter Änderungsprozess während der gesamten Inbetriebnahme.
✅ Sichere Rückübernahme der Texte in die HMI.

Gerade bei internationalen Projekten mit langen Inbetriebnahmephasen schafft dieser Ansatz einen echten Mehrwert.

Der DCC Translation Editor trennt die Textbearbeitung konsequent von der eigentlichen Softwareentwicklung. So können Kunden ihr fachliches Know-how einbringen, ohne die Integrität der Projektierung zu gefährden.

Flexibilität für den Kunden. Prozesssicherheit für den Maschinenbauer.